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Oberhessische Presse 06.01.2016

Quelle: Oberhessische Presse 06.01.2016[Link]

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 20. Januar 2016 um 20:49 Uhr
 
 

Oberhessische Presse 16.10.2015

Quelle: Oberhessische Presse 16.10.2015[Link]

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. November 2015 um 20:29 Uhr
 
 

Am Samstag, dem 10. Oktober 2015, gastiert Gunter Reiter um 18:00 Uhr in der Alten Kirche Bürgeln. Das Programm umfasst neben Irish Folk Songs, Oldies und eigenen Liedern zahlreiche Titel von Bob Dylan, Gordon Lightfoot, Simon & Garfunkel, Cat Stevens, Reinhard Mey, Hannes Wader und anderen. Im Campingbus und vor allem mit Gitarre und Mundharmonika tourt Gunter Reiter seit Jahren durch Pubs und Kneipen der Republik. Markenzeichen seines ganz speziellen Sounds ist das Spiel mit Fingernägeln auf der Gitarre, nicht mit einem Plektrum. Und die Stimme passt zu dem, was er singt. Als „one voice & one guitar“ sieht er sich am liebsten beschrieben. Folk aus Irland, den USA, dem englischen Norden und anderen Weltgegenden bringt er authentisch rüber. Der Eintritt ist wie immer in Bürgeln auch bei diesem letzten Konzert der Sommersaison 2015 frei.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. September 2015 um 20:54 Uhr
 
 

Gedichte gegen den Krieg – Lieder für den Frieden

Alte Kirche Bürgeln am 9. Mai 2015, 18:00 Uhr

Am Samstag, dem 9. Mai 2015, präsentieren um 18:00 Uhr Maximiliane Jäger-Gogoll und Johannes M. Becker in der Alten Kirche Bürgeln Gedichte und Lieder zum Thema Krieg und Frieden. Beide haben in unterschiedlichen Zusammenhängen mit Rezitationen und Chansons auf sich aufmerksam gemacht. Als Literaturwissenschaftlerin und Friedensforscher nehmen sie den 70. Jahrestag des Kriegsendes als Anlass zum Nachdenken. In Bürgeln und in der gesamten Marburger Region sind kurz vorher im Jahr 1945 noch einmal tödliche Schüsse gefallen. Zahllose Familien hatten Opfer zu beklagen. Politisch Andersdenkende wurden in den zwölf Jahren nach 1933 verfolgt, Juden, Sinti und Roma aus der Mitte der Städte und Dörfer heraus deportiert und umgebracht. Bertolt Brecht wird im Programm ebenso zur Wort kommen wie Ingeborg Bachmann, Franz-Josef Degenhardt ebenso wie Michel Fugain, José Afonso ebenso wie das alte Buch Schi-king und viele andere, die sich mit Wort und Klang dem Krieg entgegenstellten und dem Frieden ihre Stimme gaben. Der Eintritt ist wie immer in der Alten Kirche Bürgeln frei. Spenden für den gastgebenden Kulturverein sind willkommen.


 
 

Oberhessische Presse 27.09.2014

Quelle: Oberhessische Presse 27.09.2014[Link]

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. März 2015 um 16:19 Uhr
 
 

Oberhessische Presse 18.07.2014

Quelle: Oberhessische Presse 18.07.2014[Link]

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. März 2015 um 16:13 Uhr
 
 

Rund 70 Besucherinnen und Besucher fanden am Sonntag, dem 28.12.2013, den Weg zur Krippenausstellung in der Alten Kirche Bürgeln, und mehr als hundert Objekte konnten sie bestaunen. Die Größe der Darstellungen des Stalles von Bethlehem und der Heiligen Familie variierte zwischen dem Umfang einer Nussschale und Grundflächen von nahezu einem Quadratmeter.

Die beiden Bürgelner Heinrich Wink und Siggi Heuser suchen das ganze Jahr über nach Material, das sich zur Verwendung für Krippen eignet. Dabei sind ihnen zum Beispiel bizarr geformte Wurzelstöcke hoch willkommen, die sie sorgfältig aufarbeiten. Aber auch kleine Dachschindeln stellen sie her, und so wird jede ihrer Krippen zum Einzelstück. Beide Krippenbauer standen den Gästen während der Öffnungszeit Rede und Antwort.

Mehrere Privatpersonen, darunter Katharina Ludolph, Jindra Kastel und Johanna Tatje, steuerten Ausstellungsstücke als Leihgaben bei. Sie leisteten damit einen wertvollen Beitrag zum internationalen Charakter der Ausstellung. Alle Völker, die sich mit der Geburt Jesu befassen, integrieren das Geschehen in ihren eigenen Kulturkreis. Wer Mais als Grundnahrungsmittel anbaut, wie viele Bauern Südost-Europas, gestaltet auch Krippenfiguren daraus. Nachkommen brasilianischer schwarzer Sklaven modellieren die weißen Festtags-Gewänder ihrer Tradition, und eine Krippe aus Nigeria verlegt das gesamte Weihnachtsgeschehen selbstverständlich in ein afrikanisches Dorf.

Wer die Krippen aus Bürgeln, der Region und der Welt sehen möchte, hat dazu am Sonntag, dem 5. Januar 2014, von 13:30 bis 17:30 Uhr in der Alten Kirche Bürgeln noch einmal Gelegenheit.



 Oberhessische Presse 02.01.2014

Quelle: Oberhessische Presse 02.01.2014[Link]

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 12. Januar 2014 um 09:18 Uhr
 
 

Blues zum Abschluss der Saison

Am Samstag, dem 5. Oktober, gastierte die Marburger Bluesband „Slowsmokin'“ in der Alten Kirche Bürgeln. Harpes, die kleinen Mundharmonikas mit dem unendlichen Klangreichtum, spielen sie alle vier. Auf der Bühne ist nur Andreas Gräfe diesen Instrumenten treu geblieben, der das Spiel darauf auch perfektioniert hat. Volker Dörsam bildet auf der Cajon, einer Sitztrommel, das Rückgrat der Gruppe und sorgt für den Rhythmus. Bernd Duve ist an der E-Gitarre für die Harmonien zuständig, moderiert launig das Programm, singt und hat diverse hörenswerte Soli im Programm. Ronny David ist als Sänger und an der akustischen Gitarre Frontman der Band. Alle zusammen produzieren sie vor einem zahlreich erschienen Publikum den Blues, die Wurzel so vieler Musikrichtungen.

 

Thematisch sind die Lieder bis auf wenige Ausnahmen zwischen Chicago und dem Mississippi angesiedelt. Frauen sind ein Hauptthema des Blues. Die einen sind magisch, beschrieben in „Black Magic Woman“, die anderen setzen sich ab, dann ist es ein echter Scheißtag (Sad Sad Day), und manchmal muss Mann für die Damen Geld ausgeben. Dann handelt es sich um Tingel-Tangel-Mädchen, die Honky-Tonky-Women. Aber auch die Raddampfer auf dem großen Fluss werden beschrieben, einer davon im Lied „Proud Mary“. Es gibt Songs über Trennung und miese Stimmung wie im Backwater Blues. Und manchmal ist man einfach nur gut drauf wie in „Feelin' Alright“ und „I feel so good“. Glück und Trennung, Liebe und Einsamkeit, Enttäuschung und Wiedersehensfreude liegen im Blues eng zusammen. Und wenn mal alles schief gelaufen ist, wünscht man sich mit dem Zug „Midnight Special“ zurück ins Leben.

Das Bürgelner Publikum ging auf der Reise durch Nordamerika begeistert mit und erklatschte sich mit Standing Ovation Zugaben.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. Oktober 2013 um 09:46 Uhr
 
 

Zum Tag des Offenen Denkmals am Sonntag, dem 8. September 2013, fanden zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Landkreis den Weg in die Alte Kirche Bürgeln. Dort erwarteten sie Führungen durch das Gebäude und vor allem aber eine Ausstellung mit Werken von Ingrid Motosso, Ingrid Breiner und Franz Josef Breiner. Er gestaltet Frauenfiguren in Skulpturen aus Speckstein. Seine Frau Ingrid steuert Fotografien zur Ausstellung bei, die insbesondere Blüten und Natur in Szene setzen. Ingrid Motossos Medium sind Olivenwurzeln, die sie in Italien findet, künstlerisch bearbeitet und denen sie überraschende Perspektiven abgewinnt. Bemerkenswert viele blinde Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, mit den Händen Kunst zu erfühlen. Die Künstlerinnen und Künstler suchten und fanden intensiven Gesprächskontakt mit dem Publikum über die ausgestellten Werke. Dem ausgelegten Gästebuch war zu entnehmen, dass sich viele weitere Ausstellungen dieser Art in de Alten Kirche wünschen.


Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. September 2013 um 16:58 Uhr
 
 

Trotz alledem! Freiheitslieder begeistern das Publikum in Bürgeln.

Auch Stehplätze waren nicht mehr zu bekommen, als der Marburger Chor „Politöne“ am Samstag, dem 7. September, sein Konzert in der Alten Kirche Bürgeln eröffnete. Geschickt nutzten die Sängerinnen alle Winkel und Gänge des Gebäudes für ihre Arrangements aus, und auch die Orgel auf der Empore wurde in die Darbietungen einbezogen. Pit Metz, der Marburger DGB-Vorsitzende, wich für seine verbindenden Texte auf die barocke Kanzel aus. Von dort aus trug er auch das Lied „Der Bauer aus dem Odenwald“ vor. Der Chor selbst begann historisch mit einem Lied über die Bauernkriege und dem Psalm 58 auf eine Melodie von Heinrich Schütz. Einen großen Teil des Programms nahmen Lieder der demokratischen Bewegung ein, die schließlich zur Revolution von 1848 führte. In einem wurde die Erstürmung der Frankfurter Hauptwache zur Befreiung von sechs dort einsitzenden Studenten gefeiert, in einem anderen der König von Preußen, der große Potentat, verspottet. Doch die Revolution an der Wieder der deutschen Demokratie forderte auf ihre Opfer, an die das Badische Wiegenlied erinnert. Beeindruckend für das Publikum war Verdis Gefangenenchor als Beispiel dafür, wie Werke großer Komponisten vom Volk aufgegriffen und in politischen Bewegungen verwendet wurden. Brot und Rosen, die Hymne der Frauenbewegung, verführte zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer zum Mitsingen, bevor es dann mit dem Lied „Ich wandere durch Theresienstadt“ und Degenhardts Zündschnüresong wieder beklemmend wurde. Der faschistische Terror und der Kampf dagegen wurden dabei für alle erfahrbar. Im Lied über den Katastropheneinsatzplan lässt die Bewegung „Kernkraft nein danke“ grüßen. Eine moderne Version des Bürgerliedes und „Die Gedanken sind frei“ komplettierten ein begeisterndes Programm. Kräftiger, lang anhaltender Applaus des Publikums war der verdiente Lohn für zeitaufwändige und nervenaufreibende Probenarbeit. In der Pause des Konzerts nutzten zahlreiche Gäste und Chormitglieder das Angebot des gastgebenden Kulturvereins zu einer kleinen Führung rund um die Alte Kirche.


Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. September 2013 um 16:07 Uhr
 
 
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